Denkmalpflege: Das Projekt Dreilinden “Rundum gelungen schien das Rasthaus Dreilinden: Als es am 3. April 1973 am Zehlendorfer Autobahnkleeblatt eröffnet wurde, rühmten Bund und Senat die markante Architektur, das gastronomische Angebot, das Restaurant mit 100 Plätzen, das Stehbüfett für Eilige, Automaten für Kekse und Cola. Nur neun Monate später machte der rote Rundbau, entworfen von Rainer G. Rümmler aus der Senatsbaubehörde, wegen Publikumsmangels dicht.”* “Der Grenzkontrollpunkt war Anfang der 70er Jahre ausgebaut worden, als in und aus Richtung DDR-Übergang Drewitz stündlich bis zu 2000 Autos abgefertigt wurden. Ein großer Stauraum für fast 900 Autos wurde später kaum beansprucht, weil der Transitverkehr nach dem Berlin-Abkommen 1972 flüssiger lief. Für das neue Rasthaus, das von der Potsdamer Chaussee zu erreichen ist, hatten Auto- und Lkw-Fahrer keine Zeit.”*
Inzwischen ist das Objekt wieder verkauft und geht mit samt dem umgebenden Gelände einer neuen, anderen Nutzung entgegen. Lassen wir uns überraschen, in wie weit der Charme der 70’iger Jahre auch in Zukunft erlebbar bleibt und ob es je wieder für Besucher die Möglichkeit geben wird, das Innere dieses Hauses zu bestaunen. In loser Folge werden Sie hier ein Update nachlesen können.
Zeige mir, wie du baust, und ich sage dir, wer du bist.
Home Profil Projekte u. Bauten Impressum Kontakt Referenzen Zum Artikel Spiegel-Online
“Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.”
Referenzen